Ralph Siegel – Krankenhaus-Horror: “Ich schreie mich durch die Nacht”

Ralph Siegel – Krankenhaus-Horror: “Ich schreie mich durch die Nacht”

ESC-Legende Ralph Siegel (78) – Sechs Tage nach seiner schweren OP an der Wirbelsäule geht der Erfolgsproduzent durch die Hölle. Schlager.de erreichte ihn am Krankenbett. Seine Stimme: gedämpft, gequält, ganz schwach.

Das Münchner Klinikum Bogenhausen. Hier liegt Ralph Siegel. Eine komplizierte Wirbelsäulen-Spinalkanalstenose-Operation war nötig geworden. Es drohte ihm eine Nervenlähmung. Schien es kurz nach der OP am vergangenen Freitag noch, dass Ralph Siegel nicht nur auf dem Weg der Besserung sei, sondern auch die Schmerzen als Folge des Eingriffs erträglich seien, berichtet Ralph Siegel hörbar geschwächt von seinem Krankenhaus-Horror. Er exklusiv zu Schlager.de: „Es ist so schlimm. Das hatte ich vorher nicht erwartet. Ich schreie mich durch die Nacht …“

Ralph Siegel kennt sich mit Schmerzen aus

Die Schmerzen, sie müssen grauenhaft sein. Ralph Siegel: „Ich quäle mich nur noch. Ich kann hier eigentlich nur liegen. Wenn ich versuche, aufzustehen, wird es unerträglich. Diese Schmerzen … Und die Nächte … Ich möchte das so nicht mehr.“ Und das, obwohl Ralph Siegel Qualen gewohnt ist. Im Oktober offenbarte er gegenüber Schlager.de, dass ihn der verdammte Krebs schon wieder gepackt hatte. Die Prostata, zum dritten Mal.

Die Behandlungen, Bestrahlungen und Chemo, setzten dem Star-Produzenten (aktuelles Musical: „Ein bisschen Frieden – Summer of Love“, Premiere am 9. Mai im Deutschen Theater München), da schon enorm zu. Und dann war da ja auch noch die unheilbare Nervenkrankheit, die Jürgen Drews zu seinem Karriere-Aus gezwungen hatte: Periphere Polyneuropathie.

Am Montag, wenn alles gut läuft, geht es in die Reha.Ralph Siegel

Heute sollen Siegel die restlichen Schläuche entfernt werden, die noch aus seinem Körper baumeln. Seine Hoffnung: „Am Montag, wenn alles gut läuft, geht es in die Reha“, so Siegel weiter. Das soll in Bad Wiessee am Tegernsee sein. Ralph Siegel: „Das ist die Privatklinik Jägerwinkel. Das kenne ich, weil ich da mal Peter Alexander besucht hatte. Der machte dort eine Kur. Ich hatte ein Klavier mitgebracht. Und wir schufen dort unseren Megahit ‚Pedro – Mandolinen um Mitternacht‘.“

Seine Frau hält ihm die Hand

Inzwischen kümmert sich aber seine Frau Laura (41) liebevoll um ihren Mann. Sie teilt mit ihrem Ralph das Krankenzimmer. Siegel: „Ich bin so froh, dass meine liebe Frau bei mir ist. Sie hält mir auch die Hand, wenn es nachts wieder ganz schlimm wird. Jetzt holt sie mir gerade Burger. Das Essen ist in Krankenhäusern ja bekanntlich nicht so toll.“

Ralph Siegel kämpft. Mal wieder. Bislang hat er auch jeden Kampf gewonnen. Ralph Siegel: „Was soll ich auch anderes sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Seine Stimme bleibt dabei gequält.

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